Kleiderspenden

Schuhe, Jacken, Hosen, T-Shirts und noch vieles mehr. Jedes Jahr nehmen wir zahlreiche Säcke voller Kleidung in mehreren Anhängern mit nach Rumänien.
Auch dieses Jahr hat sich in unserem Container in Lützschena bereits einiges angesammelt.
Doch wozu das Ganze?
Warum machen wir uns den Aufwand des Transportes und sind dabei auf Ihre zahlreichen Sachspenden angewiesen?
Gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft in der rumänischen Hilfsstation packt jeder aus der Gruppe kräftig mit an. Stapelweise Kleider werden nach Größe und Geschlecht sortiert. Dabei achten wir ebenfalls auf die Qualität (Bitte spenden Sie ausschließlich noch tragbare Kleidung!) teilen alles gleichmäßig in Säcke auf.
Auch Georgi, der Manager der Sozialstation spielt eine wichtige Rolle.
Gemeinsam mit Dolmetscherin Ingeborg organisiert und vermittelt er die Orte, an denen wir unsere Spenden verteilen. Gemeinsam mit ihm fahren wir am nächsten Tag nämlich in die im Umkreis liegenden Dörfer, deren Menschen die Kleidung am meisten brauchen. Viele Menschen in dieser Region sind sehr arm und haben nur das Nötigste um zu überleben. Daher sind unsere Kleiderspenden sehr wichtig und werden mit Freude empfangen. Im Dorf angekommen entsteht sofort ein großer Andrang um unsere Autos. Jeder möchte gerne etwas haben und wir müssen sehr darauf achten, alles gerecht und gleichmäßig zu verteilen.
Danach geht es für uns zu einer kleinen gemeinsamen Andacht, in der wir uns auch mit einigem Mitgliedern des Dorfes unterhalten können. Auf dem Heimweg freut sich jeder über die gelungene Aktion, bevor der nächste Tag wieder eine Menge Arbeit beinhaltet und alles von vorne beginnt.
Am letzten Tag unseres Einsatzes findet ein großer „Flohmarkt“ in der Sozialstation statt, wobei sich viele Rumänen noch die letzten übrig gebliebenen Kleidersäcke abholen dürfen. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, in so viele glückliche Gesichter schauen zu dürfen.

Ben Heinrich